Eine Neuigkeit von Ingenieurbüro für anlagentechnischen Brandschutz

Brandfrüherkennung in Rechenzentren (IT, EDV, Telekommunikation)

Konventionelle Rauchmelder sind in Rechenzentren häufig vorzufinden. Allerdings werden diese Melder nicht das Schutzziel erreichen und einen Entstehungsbrand nicht frühzeitig erkennen. Weswegen nicht? Häufig höre ich dann, dass punktförmige Rauchmelder über eine VdS Anerkennung verfügen und im System des jeweiligen Herstellers zugelassen sind. Das ist zwar richtig, allerdings gibt es in belüfteten, klimatisierten Bereichen stürmische Störgrößen: Luftgeschwindigkeit und Umwälzung der Luft.
Dadurch wird die Brandkenngröße "Rauch" entscheidend behindert und gelangt in der Entstehungsphase eines Brandes nicht in ausreichender Konzentration zum Rauchmelder. Vielmehr werden Rauchpartikel und Aerosole stark verdünnt und im RZ weiter umgewälzt.
Besser geeignet, um Entstehungsbrände in dieser Umgebung zu erkennen, sind Rauchansaugsysteme. Auswerteeinheit und Ansaugrohr bilden eine Einheit, die üblicherweise mit "RAS" abgekürzt wird.
In den Ansaugrohren befinden sich an bestimmten Stellen definierte Öffnungen, durch die die Rauchpartikel in das Rohr hinein gelangen und von dort aus zur Auswerteeinheit transportiert werden. Aerosole und Rauchpartikel werden sozusagen eingesammelt.
Dieses Prinzip hat sich tausendfach bewährt und stellt eine sehr zuverlässige Methode dar, um in Rechenzentren, Serverräumen etc. sicher und frühzeitig Brände zu detektieren.

Erstellt am 15.09.2014 von

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