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DSL für Regelsbach & Leitelshof - Eine ewige Geschichte

Das Gebiet des Ortsnetzbereiches Rohr (0 98 76) wird bald mit der Verfügbarkeit von T-DSL „beglückt“. – Herzlichen Glückwunsch!

Für Regelsbach und Leitelshof (Ortsnetzbereich Schwabach 0 91 22) wird DSL über Kabel in naher und ferner Zukunft nicht möglich sein. Mit der momentan verfügbaren Technik ist bei der langen Leitungsführung, über acht Kilometer, zwischen Vermittlungsstelle Schwabach-Limbach und den jeweiligen Teilnehmeranschlüssen kein „High-Speed-Internet“ machbar.

Die DSL-Anbindung erfordert hier eine Outdoor-Einheit (DSLAM), möglichst nah and den Endteilnehmern und eine Glasfaserleitung von dieser zur Vermittlungsstelle Limbach. Der für Rohr „zuständige“ Ingenieur der Telekom bezifferte den Aufwand mit mehreren Hunderttausend Euro. Selbst wenn alle, derzeit 323, Anschlußinhaber aus Regelsbach und Leitelshof sich für T-DSL entscheiden sollten, würde sich eine solche Investition für den Netzbetreiber nicht rechnen. Abgesehen davon steht bei der Telekom der Ausbau der zehn WM-Städte mit VDSL (vorerst mit bis zu 25 Mbit/s) im Investitionsplan ganz oben. Nächstkleinere Städte wie zum Beispiel Bad Tölz werden mit dieser Technologie erst in ein paar Jahren „versorgt“ werden. Wann ist es dann bei uns soweit?

Ein Blick in eine andere Kommune im Landkreis Roth. Der südliche Teil der Gemeinde Rednitzhembach kennt auch das Thema mit der fehlenden DSL-Verfügbarkeit. Laut Aussage der dortigen Gemeideverwaltung betreibt ein Nürnberger Unternehmen ein Drahtlosnetzwerk. Anfangs waren die Interessenten davon begeistert. Doch mittlerweile nimmt die Sorge um die Auswirkungen der Funk-Strahlung mehr und mehr zu. Der Betreiber zieht bereits in Erwägung den Betrieb einzustellen, da die erwarteten Neuanschlüsse zunehmend ausbleiben.

Alternative Techniken, wie z. B. WiMAX (breitbandiger Internetzugang via Funknetz) wird noch ein wenig auf sich warten lassen. Die Bundesnetzagentur (Regulierungsbehörde, zuständig für den Bereich Telekommunikation) erklärte, dass noch in diesem Jahr die Versteigerung der Frequenzen abgeschlossen sein soll. Die Telekom bietet übrigens nicht mit. Wir erinnern uns an die Versteigerung der Frequenzen bei UMTS (Mobilfunkstandard der dritten Generation) im Jahre 2000. Diese Technik kommt mittlerweile einigermaßen in Gange. Die Netzabdeckung in den Großstädten ist recht gut. Doch der ländlichen Bereich wird immer noch „löchrig“ versorgt. Bleibt abzuwarten, wie es mit WiMAX vorangeht.

In Planung ist ein Mobilfunkmast irgendwo zwischen Regelsbach und Leitelshof. Damit könnte eine Abdeckung mit UMTS erreicht werden. Aber – was ist mit den Funkstrahlen, die dann doch keiner so recht haben will? Auch diese Variante wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen.

Einige kleine Lichtblicke gibt es jetzt schon. Die Zauberworte dabei heissen „Internet-Flatrat via ISDN“ und „DSL via Satellit“. Unter den Begriffen versteht man die Internetnutzung ohne Zeitlimit zu einem monatlichen Festpeis mit einem ISDN-Anschluß und den „High-Speed-Download“ über Satelliten-Verbindung mit bis zu 1536 kBit/s (bis zu 24x schneller als ISDN).

Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten!

Erstellt am 10.01.2007 von

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