Radiologie Köln Chlodwigplatz Dr. Hildenbrand, Dr. Müller, M. Elia, Dr. med. Th. Hungenberg: Produkte und Services

Leistungen

Produkte und Services

Radiologie Köln Chlodwigplatz Dr. Hildenbrand, Dr. Müller, M. Elia, Dr. med. Th. Hungenberg

Als Praxis für radiologisch bildgebende Verfahren verfügen wir über alle relevanten diagnostischen Modalitäten, die eine umfassende zielgerichtete Diagnostik sämtlicher Körperregionen ermöglichen. Neben der konventionellen Röntgendiagnostik des Skelettes und der Lunge bieten wir die Ganzkörpercomputertomographie und die Ganzkörperkernspintomographie sowie die Mammographie an.

Was ist die Kernspintomographie oder MRT?

Die Kernspintomographie, KST, oder Magnetresonanztomographie (MRT, kurz auch MR) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen bestimmte Atomkerne (meistens die Wasserstoffkerne/Protonen) im Körper angeregt werden. Empfangen werden extrem schwache elektromagnetische Felder, die von den angeregten Atomkernen ausgesendet werden. Im Gerät wird keine Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt. Eine wesentliche Grundlage für den Bildkontrast sind unterschiedliche Relaxationszeiten verschiedener Gewebearten. Daneben trägt auch der unterschiedliche Gehalt an Wasserstoff-Atomen in verschiedenen Geweben (z. B. Muskel, Knochen) zum Bildkontrast bei. Eine alternative, synonyme Bezeichnung der Magnetresonanztomographie ist Kernspintomographie, unter Medizinern zuweilen auch abkürzend Kernspin genannt; dieser Begriff wird jedoch in Fachkreisen seltener benutzt. Die gelegentlich verwendete Abkürzung MRI stammt vom englischen Fachbegriff Magnetic Resonance Imaging. Zahlreiche spezielle MRT-Verfahren wurden entwickelt, um außer Lage und Form der Organe auch Informationen über ihre Mikrostruktur und Funktion (besonders ihrer Durchblutung) darzustellen. Zu diesen speziellen Verfahren gehören zum Beispiel die Magnetresonanzangiographie (MRA), die zeitaufgelöste oder dynamische MRT, die Perfusions-MRT, die Diffusions-MRT und Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) sowie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT oder fMRI) des Gehirns. Man unterscheidet MRT-Systeme nach ihrer Bauform zwischen geschlossenen MRT-Systemen mit kurzem oder langem Tunnel und offenen MRT-Systemen (oMRT) mit C-Arm oder seitlich geöffnetem Tunnel. Während geschlossene Tunnelsysteme bedingt durch ihren Aufbau im Vergleich bessere Bilddaten liefern, ermöglichen offene MRT-Systeme den Zugang zum Patienten unter MRT-Kontrolle. In aller Regel sind die geschlossenen MRT Systeme in der Bildqualität und damit in der diagnostischen Verlässlichkeit den offenen Geräten überlegen. In der Praxis sollte daher die Nutzung von offenen Systemen im wesentlichen auf sehr schwere Fällen von Klaustrophobie (Angstzustände in engen Räumen) beschränkt bleiben.

Anwendungsgebiete der Kernspintomographie / MRT

MRT GEHIRNSCHÄDEL Tumor Abklärung Kopfschmerz Abklärung Schwindel Multiple Sklerose Metastasenverdacht V. a. entzündlichen Prozess (z. B. Meningitis, Abszess, etc) V. a. Durchblutungsstörungen, TIA, PRIND Abklärung Tinnitus, Hörsturz, Hirnnerven, Schädelbasis Veränderungen der Hirnanhangsdrüse Demenz, M. Alzheimer DepressionenMR GESICHTSSCHÄDEL HALS Augenhöhle, M. Basedow Nasennebenhöhlen, Polypen, Entzündung V. a. Tumor oder Tumorstaging Lymphknotenstaging V. a. entzündlichen Tumor oder Abszess Gefäßprozesse V. a. Erkrankungen des Gesichtsnerven, Trigeminusneuralgie Lymphknotenvergrösserungen entzündliche Schwellung oder AbszessMR BAUCH BECKEN Gallengangs- und Pankreasgangdiagnostik (MRCP) Oberbauchdiagnostik bei unklarem CT Befund Differenzierung unklarer Leberläsionen V. a. Lebertumor bei Leberzirrhose Oberbauchdiagnostik bei Gegenanzeige für jodhaltige Kontrastmittel Nierendiagnostik bei unklarem CT-Befund MR-Urogramm bei Jod-Kontrastmittelallergie Alle Weichteilfragestellungen Prostata Unklare Raumforderung im Becken Abklärung Gebärmutter, Eierstöcke Unterbauchschmerz bei jungen Patientinnen Prostata-Staging (Lokalbefund im Becken)MR WIRBELSÄULE UND RÜCKENMARK Fragestellungen zur Brustwirbelsäule grundsätzlich V.a. Wirbelkanalverengung V.a. Raumforderung Rückenmarkserkrankungen im Allgemeinen Multiple Sklerose im Besonderen postoperative Diagnostik nach Bandscheibenoperation V.a. Wirbelbrüche V.a. Wirbelbruch bei Osteoporose oder Tumor Entzündliche Erkrankungen (Wirbelgelenkserkrankungen, Infektionen) Bandscheibendiagnostik Wirbelsäulenverschleiß V.a. M. Bechterew Stressbrüche MRT KNOCHEN UND GELENKE Metastasenverdacht im Knochenszintigramm Knochentumoren Knochenmarkprozesse Osteomyelitis V. a. Stress-Fraktur Okkulte Frakturen Praktisch alle Gelenkerkrankungen Verschleiß, Sportverletzungen, Entzündungen, Meniskus, Bänder, KnorpelMRT GEFÄSSE Körperstamm Brust und Bauchschlagader Hirngefäße Halsgefäße (Carotis / Vertebralis) Becken- / Beingefäße Gefäßdiagnostik bei Gegenanzeige gegen jodhaltige Kontrastmittel bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion bei eingeschränkter Nierentätigkeit

Hinweise zur Kernspintomographie / MRT

Kontraindikationen zur MR Herzschrittmacher, Defibrillatoren Neurostimulatoren Cochlea-Implantat implantierte Medikamentenpumpen (Insulin / Opiate) Metallsplitter in Gefäß- oder Augennähe Z. n. cerebraler Aneurysma-Operation mit Verwendung von magnetisierbaren Clips Frühschwangerschaft (erste 3 Monate – relative Kontraindikation) Bitte informieren Sie uns frühzeitig. Für eine Kerspintomograhie ist eine Terminabsprache erforderlich.

MRT und Kontrastmittel

Wie für viele Untersuchungsverfahren in der Röntgendiagnostik, ist auch in der Kernspintomographie bei bestimmten Fragestellungen die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich, um die zu untersuchenden Organsysteme besser oder überhaupt sichtbar zu machen. Es ist allerdings seltener in der KST, MRT erforderlich, Kontrastmittel zu verabreichen als zum Beispiel in der Computertomographie, oder der Angiographie (Darstellung von Venen und Arterien), wo eine KM, Kontrastmittelgabe zwingend nötig ist. Bei der Kernspintomographie reicht auch eine geringere Menge des MR Kontrastmittels. Darüberhinaus besteht in der KST prinzipiell auch die Möglichkeit, Blutgefäße, ohne Kontrastmittel einzuspritzen, zu untersuchen, was bei der Darstellung der Venen und Arterien in der Röntgendiagnostik nicht möglich ist. Im Rahmen der Magnetresonanztomographie werden im Wesentlichen Gadoliniumverbindungen eingesetzt, selten auch Mikroeisenpartikel. Das Kontrastmittel wird in eine Armvene gespritzt. Kontrastmittel können in seltenen Fällen Allergien auslösen. Das gilt auch für die gadoliniumhaltigen Substanzen! Kontrastmittel für die Kernspintomographie enthalten kein Jod und können daher unbedenklich auch bei einer Überfunktion der Schilddrüse gegeben werden. Vorsicht allerdings ist, wie bei den Röntgenkontrastmitteln, auch bei den Kontrastmitteln für die Kernspintomographie beim Vorliegen einer Funktionsschwäche der Nieren geboten. Zwischenzeitlich existiert für die Gabe von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln die Vorgabe, diese nicht bei wesentlich reduzierter glomeruläre Filtrationrate einzusetzen. Um sich diesbezüglich orientieren zu können, bedarf es zumindest der Vorlage eines aktuellen Kreatininwertes. Wir bitten dies bei der Terminierung für Kernspintomografien zu berücksichtigen. Hier finden Sie die glomeruläre Filtrationsrate Um die Risiken der Untersuchung möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, uns darauf hinzuweisen, wenn Sie eine der folgenden Fragen mit JA beanworten müssen. Risikoabschätzung bei Kontrastmittelgabe Wurde bei Ihnen bereits eine derartige oder ähnliche Untersuchung durchgeführt? JA / NEIN Besteht bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen Medikamente, Pflaster, Chemikalien, Nahrungsmittel oder Kontrastmittel? JA / NEIN Haben Sie eine bekannte Schilddrüsenüberfunktion? JA / NEIN schwere Herzerkrankung? JA / NEIN Nierenerkrankung? JA / NEIN Sind sie zuckerkrank / Diabetiker? JA / NEIN Für Frauen: Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft? JA / NEIN Bei Unklarheiten scheuen Sie sich nicht zu fragen!!

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie, oder abgekürzt CT, ist eine spezielle Röntgenmethode, bei der eine Röntgenröhre spiralförmig um den menschlichen Körper rotiert und während der Rotation Bilddaten akquiriert. Die so gewonnenen Schnittbilder des menschlichen Körpers werden in einem Computer nachberechnet und können so überlagerungsfreie Schichtbilder aus einem untersuchten Körpervolumen erstellen. Im Vergleich zur normalen konventionellen Röntgendiagnostik ist bei dem Einsatz der Computertomographie die Strahlenexposition etwas höher. Die diagnostische Aussagekraft des Verfahrens ist jedoch deutlich höher als bei der herkömmlichen Röntgendiagnostik und mit dieser auch kaum vergleichbar, weil durch die Computertomographie Schnittbilder aus dem Körper gewonnen werden. Auf Grund erheblich besseren diagnostischen Wertigkeit dieses Verfahrens ist das Mehr an Strahlen absolut vertretbar. Die Computertomographie wurde möglich durch die Nutzung des mathematischen Verfahrens, das 1917 von dem österreichischen Mathematiker Johann Radon entwickelt wurde. Damals ein rein mathematischer Erkenntnisgewinn fern jeglicher Anwendungsmöglichkeiten, bildet dieser mathematische Prozess heute die Grundlage zur Berechnung von räumlichen Aufnahmen, Schnittbildern, eines Körpers mit seinen gesamten Organen. Nach Vorarbeiten des Physikers Allan M. Cormack zwischen 1957 und 1963 realisierte der Elektrotechniker Godfrey Hounsfield mehrere Prototypen. Die erste CT-Aufnahme wurde 1971 an einem Menschen vorgenommen. Beide erhielten für ihre Arbeiten 1979 gemeinsam den Nobelpreis für Medizin.

Übersicht über die Anwendungsgebiete der Computertomographie

CT DES KOPFES UND GESICHTSCHÄDELS Unfall, Frakturen Bewußtlosigkeit Hirndurchblutungsstörungen Akute Blutung Knöcherne Schädelbasis, Felsenbein Nasennebenhöhlen, Augenhöhlen, Zahn-Kiefer V.a. Speichelstein Entzündungen und Tumorleiden CT HALS UND HALSWIRBELSÄULE Wirbelsäulenerkrankungen Entzündliche Prozesse und Tumore CT BRUSTRAUM Lungengewebe, Tumor, Entzündung Abklärung und Verlauf Rundherd Abklärung Gefäße (Aneurysma, Dissektion, Lungenembolie) Suche / Ausschluss von Metastasen Lymphknotenbeurteilung Thoraxwandprozess CT BAUCH BECKEN Unklare Bauchbeschwerden Primäre Oberbauchdiagnostik (Leber, Pankreas, Milz) Nierensteindiagnostik Abklärung blutiger Urin Tumorsuche Tumor-Staging, Tumor-Nachsorge Lymphome und Suche nach Lymphknotenmetastasen Akute Bauchbeschwerden Darmverschluss, Perforation und Abszess Beckenskelett, Frakturen CT WIRBELSÄULE UND SKELETTSYSTEM Wirbelbruch Einengung des Wirbelkanals Knöcherner Verschleiß der Wirbel und Gelenke Mit Einschränkung Bandscheiben Brüche im Allgemeinen, Bruchheilungskontrolle Degeneration Kreuzdarmbeingelenke VORSICHT!!! Kontraindikation zur CT: Schwangerschaft Kontraindikation zur kontrastgestützten CT Allergie auf Jod-haltige Kontrastmittel Überfunktion der Schilddrüse Die CT Indikation bei Patienten mit vorbestehender eingeschränkter Nierenfunktion (insbesondere in Kombination mit Diabetes mellitus oder multiples Myelom) sollte kritisch geprüft werden und nach Alternativen gesucht werden. Siehe hierzu auch: Thema Kontrastmittel.

Kontraindikationen zur Computertomographie

Vorsicht!!! KONTRAINDIKATION ZUR CT Schwangerschaft KONTRAINDIKATION ZUR KONTRASTGESTÜTZTEN CT Allergie auf Jod-haltige Kontrastmittel Überfunktion der Schilddrüse Die CT Indikation bei Patienten mit vorbestehender eingeschränkter Nierenfunktion (insbesondere in Kombination mit Diabetes mellitus oder multiples Myelom) sollte kritisch geprüft werden und nach Alternativen gesucht werden. Beachten Sie auch die Hinweise im Bereich: Thema Kontrastmittel.

Kontrastmittel in der Computertomographie

Für viele radiologische Untersuchungsverfahren, wie auch für die Computertomographie ist die Gabe eines Kontrastmittels häufig erforderlich, um die zu untersuchenden Organsysteme besser oder überhaupt sichtbar zu machen. Je nach zu untersuchender Körperregion oder Untersuchungsmethode kommen verschiedene Kontrastmittel zur Anwendung. Verschiedene Kontrastmittelarten sind z. B.: Kontrastmittel zur Injektion in Gefäße oder Organstrukturen. Dies sind im Wesentlichen jodhaltige Substanzen. bariumhaltige, breiige Kontrastmittel, zur Darstellung im Wesentlichen des Verdauungstraktes. Wasser, zur Darmkontrastierung in der Computertomographie Weitere Kontrasmittel können sein: Luft, Kohlendioxid, Gasmikrobläschen, Eisenpartikel usw. Kontrastmittel zur Injektion kommen bei vielen Untersuchungen zur Anwendung. So zum Beispiel bei: vielen computertomographischen Untersuchungen etlichen kernspintomographischen Untersuchungen Gefäßdarstellungen (Angiographien und Phlebographien) in der Kernspintomograhie MRA Untersuchungen von Niere, Harnwegen, Gallenwege und Gallenblase Das Kontrastmittel wird in der Regel in eine Armvene gespritzt. Bei speziellen Untersuchungen der Arterien und bei therapeutischen Maßnahmen an den Schlagadern wird das Kontrastmittel mittels Katheter direkt arteriell gespritzt. Das Einspritzen des Kontrastmittels geschieht je nach Art der Untersuchung von Hand oder mittels einer Injektionsmaschine. Kontrastmittel können in seltenen Fällen Allergien auslösen. Jodhaltige Mittel, solche für Röntgenuntersuchungen und für die Computertomographie also, dürfen bei unbehandelter Überfunktion der Schilddrüse nicht ohne entsprechende vorbereitende Medikation gegeben werden. Ebenso ist Vorsicht bei Funktionsschwäche der Nieren insbesondere bei gleichzeitig vorliegender Zuckerkrankheit geboten. Bei Diabetikern müssen vor der Gabe von Kontrastmittel, für die Computertomographie hauptsächlich, bestimmte Tabletten kurzfristig abgesetzt werden. Bitte fragen Sie in diesem Zusammenhang Ihren Hausarzt. Bitte bringen Sie zur Untersuchung aktuelle Nierenwerte (Kreatinin) und Schilddrüsenwerte (TSH basal) mit. Hier finden Sie die glomeruläre Filtrationsrate! Um die Risiken der Untersuchung möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, uns darauf hinzuweisen, wenn Sie eine der folgenden Fragen mit JA beanworten müssen. Risikoabschätzung bei Kontrastmittelgabe Wurde bei Ihnen bereits eine derartige oder ähnliche Untersuchung durchgeführt? JA / NEIN Besteht bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen Medikamente, Pflaster, Chemikalien, Nahrungsmittel oder Kontrastmittel? JA / NEIN Haben Sie eine bekannte Schilddrüsenüberfunktion? JA / NEIN schwere Herzerkrankung? JA / NEIN Nierenerkrankung? JA / NEIN Sind sie zuckerkrank / Diabetiker? JA / NEIN Für Frauen: Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft? JA / NEIN

Was ist die Mammographie?

Bei der Mammographie handelt es sich um eine spezielle Röntgenmethode der Brust. Auf diese Weise können schon früh krankhafte Veränderungen des Brustgewebes sichtbar gemacht werden. Bislang wurde die Mammographie in erster Linie eingesetzt, wenn eine Patientin über Beschwerden klagte und diese abgeklärt wurden. Da die Mammographie aber Veränderungen im Brustgewebe sichtbar machen kann, lange bevor sie tastbar sind oder andere Symptome auftreten, wird die Mammographie nunmehr zur Früherkennung von Brustkrebseingesetzt. Die Mammographie kann als einzige Methode kleinste Kalkablagerungen nachweisen, die als einziges Zeichen auf Vorstufen oder ein frühes Stadium einer Brustkrebserkrankung hindeuten, so dass schnellst möglich gehandelt werden kann. In dieser Hinsicht ist sie gerade dem Ultraschall, der sicherlich auch einen hohen Stellenwert in der Brustdiagnostik hat, überlegen. Die Mammographie selbst ist eine einfache und schnelle Untersuchungstechnik, bei der von jeder Brust zwei Aufnahmen angefertigt werden – einmal von oben nach unten und einmal in schräger Richtung. Bei geringer Strahlenbelastung können gut beurteilbare Bilder erzeugt werden. Ihre Aufnahmen beurteilen immer in dieser Methode erfahrene Ärzte, die ihre Qualifikation durch regelmäßig wiederkehrende Prüfungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung und bei der Ärztekammer nachweisen müssen. Die Ärzte vergleichen die beiden zweidimensionalen Aufnahmen miteinander, um einen räumlichen Eindruck von der Struktur und möglichen Veränderungen zu bekommen. Bei den Aufnahmen muss die Brust mit einem definierten Druck komprimiert werden, was zu einer deutlichen Verminderung der Strahlenexposition und zu einer sichereren Beurteilbarkeit der Aufnahmen führt. Der Druck wird manchmal als unangenehm oder sogar als schmerzhaft empfunden, die Kompression erfolgt aber nur gerade so lange wie erforderlich und wird sofort automatisch nach der Aufnahme gelöst. Nachgewiesenermaßen ist die Kompression der Brustdrüse nicht schädlich.

Anwendungsgebiete der Mammografie

Brustkrebs ist eine Erkrankung, die in der westlichlichen Welt auf dem Vormarsch ist, man spricht davon, dass jede zehnte Frau daran erkrankt. Wie auch bei Krebserkrankungen generell, gilt auch hier, alle Bemühungen in die Früherkennung zu setzen. Die Methode der Wahl hierzu ist die Röntgenmammographie. Bislang wurde die Mammographie in erster Linie eingesetzt, wenn eine Frau über Beschwerden klagte und diese abgeklärt wurden. Da die Mammographie aber Veränderungen im Brustgewebe sichtbar machen kann, lange bevor sie tastbar sind oder andere Symptome auftreten, wird die Mammographie auch zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt. Die Mammographie kann als einzige Methode kleinste Kalkablagerungen nachweisen, die als einziges Zeichen auf Vorstufen oder ein frühes Stadium einer Brustkrebserkrankung hindeuten, sodass schnellst möglich gehandelt werden kann. In gerade dieser Hinsicht ist sie dem Ultraschall, der sicherlich auch einen hohen Stellenwert in der Brustdiagnostik hat, überlegen. Die Mammographie kann auch bei Verdacht auf einen Tumor oder auf sonst krankhaft verändertes Brustgewebe beim Mann eingesetzt werden.

Hinweise zur Mammografie-Untersuchung

Bei den Aufnahmen muss die Brust mit einem definierten Druck komprimiert werden, was zu einer deutlichen Verminderung der Strahlenexposition und zu einer sichereren Beurteilbarkeit der Aufnahmen führt. Der Druck wird manchmal als unangenehm oder sogar als schmerzhaft empfunden, die Kompression erfolgt aber nur gerade so lange wie erforderlich und wird sofort automatisch nach der Aufnahme gelöst. Nachgewiesenermaßen ist die Kompression der Brustdrüse nicht schädlich. Auf Grund der unterschiedlichen Gewebsbeschaffenheit der Brustdrüse in Abhängigkeit vom Zyklus ist es ratsam, die Mammographie in der ersten Hälfte des Monatszyklus durchführen zu lassen, wenn keine medizinischen oder psychischen Gründe, insbesondere Angst dagegen sprechen. Bestimmte Kosmetika können zu Verfälschungen der Aufnahmen führen, daher bitten wir, soweit möglich darauf zu verzichten. Wir führen die Untersuchung nach Terminvereinbarung durch. Bei besonderer Dringlichkeit halten wir für Sie – nach Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt – Notfalltermine bereit.

Was ist die Strahlentherapie?

Bei der Strahlentherapie gutartiger Krankheiten, wie sie in unserer Praxis durchgeführt wird, setzen wir Röntgenstrahlen zu Heilzwecken ein. Diese speziellen Röntgenstrahlen werden von einem eigens dafür vorgesehenen Gerät erzeugt und wirken direkt auf die erkrankte Körperregion ein. Der heilenden Strahlenwirkung liegen verschiedene Wirkmechanismen zugrunde. Entzündungsreize oder Autoimmunprozesse werden unterdrückt. Durch Veränderung von Zellfunktionen kommt es bei chronischen Entzündungen während und einige Wochen nach der Therapie zu einer »Beruhigung« im entzündeten Gewebe, so dass die Schmerzen dauerhaft gelindert oder sogar beseitigt werden können. Die Bestrahlung der betroffenen Region wird meist mehrmals pro Woche durchgeführt, wobei eine Bestrahlungssitzung etwa eine bis anderthalb Minuten dauert. Die Bestrahlung ist absolut schmerzlos. Häufig sind Pausentage zwischen den Behandlungen sinnvoll, so dass Sie eine Gesamtbehandlungszeit von drei bis vier Wochen einplanen sollten. Im Normalfall bemerken Sie die schmerzlindernde Wirkung schon gegen Ende der Behandlung. Nach sechs bis acht Wochen ist der Bestrahlungserfolg vollständig spürbar. Wenn nötig, kann bei einem Fortbestehen der Schmerzen eine zweite Behandlungsserie durchgeführt werden. In den meisten Fällen ist der Behandlungserfolg von Dauer, so dass Sie nachhaltig frei von chronischen Schmerzen sind. Da die verabreichten Gesamtdosen gering sind, treten Nebenwirkungen nur sehr selten auf. Bereits bestehende Schmerzen können sich vorübergehend leicht verstärken. Im Vergleich mit den möglichen Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten (Nierenschäden, Magen-Darm-Beschwerden) sind diese Begleiterscheinungen zu vernachlässigen.

Wann hilft die Strahlentherapie

Hauptsächlich setzen wir die Strahlentherapie bei folgenden Erkrankungen ein: Tennisellenbogen Fersensporn Achillessehnenreizung Schulter-Arm-Syndrom Arthrose verschiedener Gelenke Bei allen Indikationen ist zu berücksichtigen, dass der Therapieerfolg mit mehrwöchentlicher Verzögerung eintritt, dann aber häufig nachhaltig ist und bis zur Beschwerdefreiheit geht.

Behandlungshinweise zur Strahlentherapie

Der Therapieeffekt setzt mit Verzögerung ein. Es kann sogar zu einer kurzfristigen, vorübergehenden Verschlimmerung der Beschwerden kommen. Normalerweise bemerken Sie den schmerzlindernden Erfolg schon gegen Ende der Bestrahlungsserie. Nach sechs bis acht Wochen ist der Bestrahlungserfolg vollständig spürbar. Gelegentlich kann bei einem Fortbestehen der Schmerzen eine zweite Behandlungsserie notwendig werden. In den meisten Fällen ist der Behandlungserfolg von Dauer, so dass Sie nachhaltig frei von chronischen Schmerzen sind. Den Termin für eine Erstbestrahlung vereinbaren Sie bitte telefonisch. Bei dem ersten Termin erfolgt die Absprache der weiteren Bestrahlungssitzuungen. Wir bitten Sie diesen Aufklärungsbogen zu lesen und ggf. auszudrucken, um ihn unterschrieben beim ersten Termin vorzulegen. Fragen, die sich daraus ergeben, können bei dieser Gelegenheit erörtert werden. Informationen und Aufklärung sowie Einwilligung zur Therapie mit Röntgenstrahlen Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, zu Ihrer Behandlung gibt es unter anderem, wie dem medikamentösen und operativen Vorgehen die Strahlentherapie. Nach sorgfältiger Abwägung empfehlen wir Ihnen die Strahlentherapie. Sie zeigt regelmäßig einen guten Therapieerfolg, wenngleich dieser mit einer gewissen Verzögerung eintritt. Zuvor allerdings müssen Sie typische Risiken und Folgen kennen, damit Sie sich eine Meinung bilden und in die Behandlung einwilligen können. Dieses Informationsblatt soll ein Arztgespräch unterstützen und helfen, die für Sie bedeutsamen Dinge zu besprechen und zu dokumentieren. Wie wirkt die Strahlentherapie? Zur Strahlenbehandlung verwenden wir Röntgenstrahlen, sogenannte ionisierende Strahlen. Diese sind in der Lage, die Atome und Moleküle unseres Körpers in ihrer Struktur zu verändern (Ionisation); dies führt zu Folgen in kranken und gesunden Organen. Strahlen wirken nur in dem zu behandelnden Körperteil. Die ionisierenden Strahlen sollen im erkrankten Gewebe den natürlichen Heilungsprozess fördern. Gelingt dies, bilden sich die Gewebsveränderungen zurück. die Schmerzen klingen ab.Der Erfolg der Behandlung hängt neben anderen Faktoren davon ab, wie der bisherige Krankheitsverlauf war, wie lange die Beschwerden bestehen und wie stark die Krankheitserscheinungen sind. Sind Vorbereitungen erforderlich? Zunächst plant der Arzt das Zielgebiet und bestimmt den günstigsten Eintrittswinkel für die Bestrahlungen. Je nach Organ wird das Zielgebiet über verschiedene Einstrahlwinkel behandelt, um gesundes Gewebe zu schonen. Die für individuell geeignete Bestrahlungsmenge (Dosis), die Bestrahlungsdauer und die Zahl der notwendigen Behandlungen errechnet der Arzt, gegebenenfalls zusammen mit dem Physiker. Wie wird die Bestrahlung durchgeführt? Das Personal stellt das Behandlungsgerät so auf das Zielgebiet ein, wie es für Sie als am günstigsten bestimmt wurde. Wird die Bestrahlung an einem Röntgengerät vorgenommen, legt das Personal Ihnen gegebenenfalls noch eine Bleigummischürze an. Danach bewegen Sie sich möglichst nicht mehr. Bleiben Sie während der Bestrahlung in der verordneten Körperposition. Die Bestrahlung spüren Sie nicht, sie dauert nur wenige Minuten. Vermeiden Sie während der Bestrahlungsserie chemische und physikalische Reizungen der Haut im bestrahlten Gebiet. Treten während der Bestrahlungen Schmerzen auf, helfen gegebenenfalls schmerzlindernde und abschwellende Medikamente. Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Alternativen zur Strahlentherapie können eine medikamentöse Behandlung oder auch eine Operation oder Physiotherapie sein. Auch diese Verfahren haben ihre eigenen Risiken und Nebenwirkungen. Darüber und über die Erfolgsaussichten der anderen Therapiemaßnahmen wird Sie, wenn erwünscht oder noch nicht geschehen, der Arzt informieren. Welche Risiken und Spätfolgen gibt es? Keine Therapie ist völlig frei von Nebenwirkungen und Risiken. Ständig überwachte Geräte und. sorgfältige Planung und Durchführung der Bestrahlung und Überwachung während der Behandlung machen die Bestrahlung heute sehr sicher. Da die Dosis verhältnismäßig gering ist, sind im Allgemeinen, wenn überhaupt welche auftreten, die Nebenwirkungen geringfügig. Auftreten können: Schmerzen Leichte bis mittelschwere Hautreizungen, wie Trockenheit, leichte Rötung und Entzündung. Wunden sind sehr selten. Als Spätfolgen können eine leichte Verfärbung und Trockenheit der Haut zurückbleiben. Zu einer Belastung der Eierstöcke oder Hoden mit Streustrahlen aus dem Körper kommt es nur wenn das Bestrahlungsgebiet in der direkten Nachbarschaft der Keimdrüsen liegt. Ob die Wahrscheinlichkeit, über das normale Risiko hinausgehend, eine Geschwulst oder eine Leukämie zu entwickeln, geringfügig größer wird, ist nicht vollständig auszuschließen. Über weitere spezielle Risiken in Ihrem Fall klärt Sie ggf. der Arzt im Gespräch näher auf. Was ist nach Beendigung der Therapie zu tun?

Was ist die Röntgendiagnostik?

Das Wort Röntgen (nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen) steht für den Prozess des Durchstrahlens eines Körpers mit Röntgenstrahlen unter Verwendung eines Röntgenstrahlers sowie die Darstellung der Durchdringung des Körpers, etwa mittels eines fluoreszierenden Schirms oder eines Bildverstärkers (Durchleuchtung). Die Bilder werden entweder auf geeignetem Filmmaterial (Radiografie), Phosphorplatten oder mittels elektronischer Sensoren, zum Beispiel CCDs (digitale Radiografie), sichtbar. Röntgen ist ein weit verbreitetes Bildgebendes Verfahren. Stand der Technik ist digitales Röntgen, wie es seit dem Jahr 2003 bei uns durchgeführt wird. Die Röntgendiagnostik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung. Sie umfasst Untersuchungen mit relativ geringer Strahlenexposition, wie z. B. die häufig durchgeführten Röntgenuntersuchungen des Skelettsystems oder des Brustkorbs, aber auch dosisintensivere Verfahren, wie z. B. die Computertomographie oder die Röntgendarstellung der Gefäße. Sowohl hinsichtlich der Indikationsstellung als auch Qualität der Durchführung werden hohe Anforderungen gestellt. Werden diese erfüllt, so ist davon auszugehen, dass der Nutzen für den einzelnen Patienten bzw. für die Gemeinschaft das – in der Regel geringe – Risiko durch die Exposition mit ionisierender Strahlung überwiegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert deswegen, dass für die Röntgendiagnostik hohe Qualitätsanforderungen an die gerätetechnische Ausstattung sowie das medizinisch-technische und ärztliche Personal gestellt werden. Regelmäßig werden die geforderten Voraussetzungen behördlich beziehungsweise durch die Ärztekammer überprüft.

VERSCHATTUNG, AUFHELLUNG UND ANDERE RÖNTGENZEICHEN

In der Medizin dient das Röntgen zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen (Röntgendiagnostik). Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man ein Summations oder Schnittbild des Körperinneren gewinnt. Das Röntgenverfahren wird zum Beispiel häufig bei Verdacht auf einen Knochenbruch angewendet, ist im Röntgenbild eine Unterbrechung der Kontinuität des Knochen zu sehen, wird damit der Verdacht bestätigt. Auch für die Erstdiagnostik der Lunge und des Brustkorbes überhaupt hat das einfache Röntgenübersichtsbild einen hohen Stellenwert. Wie die folgende Auflistung zeigt, war die Entdeckung der Röntgenstrahlen vor über hundert Jahren bahnbrechend für die moderne bildgebende Diagnostik auch für Verfahren wie Ultraschall und Kernspintomographie, deren Funktionsweise nicht auf der Nutzungen ionisierender beruht. 1895 Entdeckung der bis dahin unbekannten Strahlung durch W.C.Röntgen => „X-Strahlen“ (Würzburg) 1913 Entwicklung der Hochvakuumröhre mit Glühkathode durch W. D. Coolidge 1930 Einführung der Drehanodenröhre durch A. Bouwers und Einführung der Tomographie durch A. Vallebona 1936 Einführung der Schirmbildmethode durch M. deAbreu 1952 Einführung der Bildverstärker-Technik 1974 Anwendung des Ultraschalls durch Kosoff 1957 Entwicklung der Computertomographie durch A. MacLeod/Cormack 1967 Einführung der Computertomographie durch Godfrey N. Hounsfield 1946 Entwicklung der Grundlagen zur Magnetresonanz Spektroskopie durch F. Bloch und E. M. Purcell 1974 Anwendung der MRT als bildgebendes Verfahren durch P. C. Lauterbur/Damadian

Anwendungsgebiete der Röntgendiagnostik

Es gibt verschiedene Röntgenmethoden. Die mit Abstand häufigste Anwendung ist das klassische Röntgenübersichtsbild. Die Indikation zur Anwendung sind Fragestellungen, die das Skelettsystem und die Gelenke aber auch die Lunge und die Brustorgane sowie die Brustdrüse, Mammograhie betreffen. Bei der Suche nach Erkrankungen der inneren Bauchorgane ist das konventionelle Röntgen durch die Computertomographie und durch die Magen- und Darmspiegelung weitgehend abgelöst worden. Durch ein einfaches Röntgenbild lassen sich viele Aussagen zum Zustand von Lunge, Knochen und Gelenken machen. Insbesondere bei der Fragestellung nach Knochenbrüchen und Arthrose der Gelenke sowie nach Lungenentzündugen hilft das Röntgenbild weiter. Allerdings ist die Aussagefähigkeit der einfachen Röntgenaufnahme auch begrenzt. Nur indirekt kann der Knorpel beurteilt werden. Weichteilstrukturen kommen in der Regel nicht diagnostisch verwertbar zur Darstellung. Hier wird heute die Kernspintomographie eingesetzt. Einsatz für das Röntgenbild sind: Erst- und Verlaufsdiagnostik des Knochenbruches im Allgemeinen Arthrose, der Gelenkverschleiß Rückenschmerzen, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen Knochentumore Osteoporose Lungenerkrankungen im Allgemeinen Das Röntgenbild zur Erstdiagnostik ist sehr hilfreich, ermöglicht häufig aber nur eine diagnostische Orientierung und erfordert bei unklarem Befund eine weitere Abklärung mit anderen bildgebenden und sonstigen Diagnoseverfahren.

Behandlungshinweise zur Röntgenuntersuchung

Röntgenuntersuchungen dürfen in der Schwangerschaft nur ausnahmsweise durchgeführt werden – nach strenger Abwägung der Risiken. Daher bitten wir Sie, falls Sie Patientin im gebärfähigen Alter sind und wenn eine Schwangerschaft nicht sicher auszuschließen ist, uns schon bei der Anmeldung darauf hinzuweisen. Für die Durchführung einer Röntgenuntersuchung ist eine Terminabsprache nicht erforderlich. Bitte achten Sie auf unsere Sprechzeiten.

Kontrastmittel und Röntgenuntersuchung

Für manche Röntgenuntersuchungen ist die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich, um die zu untersuchenden Organsysteme besser oder überhaupt sichtbar zu machen. Je nach zu untersuchender Körperregeion oder Untersuchungsmethode kommen verschiedene Kontrastmittel zur Anwendung. Verschiedene Kontrastmittelarten sind z. B.: Kontrastmittel zur Injektion in Gefäße oder Organstrukturen. bariumhaltige, breiige Kontrastmittel zur Beurteilung des Schluckaktes, der Speiseröhre sowie des Magen-Darmtraktes. Weitere Kontrasmittel sind z. B. Luft, Kohlendioxid. Andere Kontrastmittel, wie Gasmikrobläschen, Eisenpartikel, Wasser usw. spielen in der herkömmlichen Röntgendiagnostik keine Rolle. Kontrastmittel zur Injektion kommen im Rahmen der konventionellen Röntgendiagostik bei Gefäßdarstellungen (Angiographien und Phlebographien) Untersuchungen von Niere, Harnwegen, Gallenwege und Gallenblase zum Einsatz. Das Kontrastmittel wird meistens in eine Armvene gespritzt. Kontrastmittel können in seltenen Fällen Allergien auslösen. Jodhaltige Mittel, solche für Röntgenuntersuchungen und für die Computertomographie also, dürfen bei unbehandelter Überfunktion der Schilddrüse nicht ohne entsprechende vorbereitende Medikation gegeben werden. Kontrastmittel für die Kernspintomographie enthalten kein Jod und können unbedenklich auch einer Überfunktion der Schilddrüse gegeben werden, sodass gegebenfalls zu überlegen wäre, ob es in einem solchen Fall sinnvoll wäre, auf die Kerspintomographie auszuweichen. Ebenso ist Vorsicht bei Funktionsschwäche der Nieren insbesondere bei gleichzeitig vorliegender Zuckerkrankheit geboten. Bei Diabetikern müssen vor der Gabe von Kontrastmittel, für die Computertomographie hauptsächlich, bestimmte Tabletten kurzfristig abgesetzt werden. Bitte fragen Sie in diesem Zusammenhang Ihren Hausarzt. Um die Risiken der Untersuchung möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, uns darauf hinzuweisen, wenn Sie eine der folgenden Fragen mit JA beanworten müssen. Risikoabschätzung bei Kontrastmittelgabe Wurde bei Ihnen bereits eine derartige oder ähnliche Untersuchung durchgeführt? JA / NEIN Besteht bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen Medikamente, Pflaster, Chemikalien, Nahrungsmittel oder Kontrastmittel? JA / NEIN Haben Sie eine bekannte Schilddrüsenüberfunktion? JA / NEIN schwere Herzerkrankung? JA / NEIN Nierenerkrankung? JA / NEIN Sind sie zuckerkrank / Diabetiker? JA / NEIN Für Frauen: Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft? JA / NEIN Bei Unklarheiten scheuen Sie sich nicht zu fragen!!

Was ist die Knochendichtemessung?

Als Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie, werden medizinische Verfahren wie DXA oder qCT bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte, bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dienen. Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vor allem Frauen in der Menopause, Männer über 50 Jahre, Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. Vitaminmangel. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamente wie Kortikoide begünstigen den Substanzverlust der Knochen. Zentrales Anwendungsgebiet der Knochendichtemessung ist damit die Osteoporose-Diagnostik und die damit einhergehende Bestimmung des Frakturrisikos. Die gebräuchlichen Verfahren zur Osteodensitometrie nutzen die dichteabhängige Schwächung von Röntgenstrahlen. Es gibt dedizierte Geräte, wie DXA, oder die Untersuchung wird an Computertomographen ausgeführt. Spezielle Ultraschall-Geräte, die aufgrund der Laufzeiten und Reflexionen des Schalls in den Gliedmassen auf die Knochendichte schließen, sind ebenfalls verfügbar, ihr Einsatz für diesen Zweck ist jedoch umstritten. In unserer Praxis wird die Knochendichte mittels DXA Methode bestimmt.

Wie misst man die Knochendichte?

Die Knochendichte wird bei uns mittels DXA-Messung oder quantitatver tomographischer Bestimmung in der Computertomographie gemessen; andere Verfahren, zum Beispiel mittels Ultraschall, sind nicht ausreichend zuverlässig. Die DXA Methode ist eine Spezialuntersuchung zur Ermittlung des Knochenkalksalzgehaltes mit Hilfe einer geringen Röntgenstrahlendosis. Diese Untersuchung wird gemacht, um eine Osteoporose nachzuweisen bzw. auszuschließen und damit ein eventuelles Bruchrisiko abschätzen zu können. Sie wird an der Wirbelsäule und/oder der Hüfte durchgeführt. Die computertomographische Methode ist ebenfalls eine sehr zuverlässige Weise, die Knochendichte zu ermitteln und wird zum Beispiel auch dann eigesetzt, wenn die DXA nicht verwendet werden kann oder nicht schlüssige Ergebnisse zeigt. Insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren und Männern über 50 Jahren, Rauchern und Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum, aber auch bei Patienten mit langjähriger Einnahme von speziellen Medikamenten, z.B. Cortison oder nach sonstiger Hormontherapie, wird häufig eine verminderte Knochendichte festgestellt. Ebenso erhöht eine Überfunktion der Schilddrüse die Wahrscheinlichkeit an einer Osteoporose zu erkranken. Ein damit verbundenes erhöhtes Risiko für spontane Knochenbrüche kann so erkannt werden und eine individuelle Therapie durch Ihren Orthopäden vorbeugend veranlasst werden.

Hinweise zur Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung wird unverständlicherweise von den gesetzlichen Krankenkassen nur in seltenen Ausnahmen bezahlt. Wir bieten diese Leistung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an. Privatkassen übernehmen die Kosten regelmäßig. Für die Durchführung einer Knochendichtemessung ist eine Terminvereinbarung hilfreich.

Was ist Ultraschall?

Bei einer Ultraschall-Untersuchung oder auch Sonographie werden verschiedene Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen bildlich dargestellt. Sie dient in vielen Bereichen zur Erstdiagnose von Erkrankungen. Für die Sonographie wird ein Schallkopf verwendet, der Ultraschallwellen aussendet. Diese werden im Körper des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße. Die Sonografie ist das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. Ein wesentlicher Vorteil der Sonografie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt, die Untersuchung verläuft weitgehend schmerzfrei. Allerdings ist die Sonographie nicht immer hinreichend aussagekräftig, da bestimmte Faktoren wie Fettleibigkeit, erhöhter Gehalt an Darmgas und eingeschräkte Kooperationsfähigkeit des Patienten negative Auswirkungen auf das Ultraschallergebnis haben können. Die Sonografie ist das wichtigste Verfahren bei der Differentialdiagnose eines Akuten Abdomens, bei Gallensteinen oder bei der Beurteilung von Gefäßen und deren Durchlässigkeit vor allem an den Beinen. Weiterhin wird sie standardmäßig zur Untersuchung der Schilddrüse, des Herzens – dann Echokardiografie oder Ultraschallkardiographie (UKG) genannt –, der Nieren, der Harnwege und der Harnblase benutzt. Die Ultraschalluntersuchung des Herzens führt Ihr Internist oder ein Herzspezialist durch. In gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen werden mit einer vaginal eingeführten Sonde Eierstöcke und Gebärmutter betrachtet. Diese Untersuchung wird von Ihrem Frauenarzt durchgeführt. Mit Ultraschall können krebsverdächtige Herde erkannt und erste Hinweise auf ihre Bösartigkeit gewonnen werden, zumal ultraschallgesteuerte Biopsien und Zytologien (Entnahmen von Gewebeproben oder freier Flüssigkeit) durchgeführt werden können.

Anwendungsgebiete der Ultraschall-Untersuchung

Eine Ultraschalluntersuchung ist eine Untersuchung, die direkt vom Arzt durchgeführt wird. Sie ist ohne Nebenwirkungen, allerdings nicht immer hinreichend aussagekräftig, da bestimmte Faktoren wie Fettleibigkeit, erhöhter Gehalt an Darmgas und eingeschräkte Kooperationsfähigkeit des Patienten negative Auswirkungen auf das Ultraschallergebnis haben können. Unter guten Voraussetzungen aber sind durch Ultraschall im Oberbauchbereich die Leber, die Milz, die Nieren und die Gallenblase einzusehen, ebenso können Gallensteine gut nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Die Schilddrüse lässt sich sonographisch ebenfalls relativ gut beurteilen. Hierbei sind oftmals Schilddrüsenvergrößerungen, Knoten oder sonstige Strukturstörungen darzustellen, die dann durch Blutuntersuchung und Szintigraphie weiter abzuklären sind. In der Brust dient der Ultraschall in Ergänzung zu einer Röntgenmammographie der Einordnung von mammographisch gesichteten Läsionen, wobei durch Ultraschall eine sichere Differenzierung zwischen zystischen oder soliden Tumoren gelingt. Der Ultraschall der Brustdrüse ist allerdings alleine nicht für eine Krebsfrüherkennung nicht ausreichend. Eine unauffällige Ultraschalluntersuchung der Brust schließt also das Vorliegen zumindest einer Frühform des Brustkrebses nicht aus. Die Ultraschall des weiblichen Beckens, Gebärmutter, Eierstöcke usw. wird in aller Regel von Ihrem Frauenarzt durchgeführt, die Sonographie des männlichen Beckens, Prostata, Hoden usw. erfolgt normalerweise durch den Urologen. Eine Sonographie der Gelenke beziehungsweise der Weichteile wird in unserer Praxis nicht durchgeführt. Hierfür setzen wir die Kernspintomographie (MRT) ein. Auch setzen wir zur Darstellung der Gefäße die Kernspintomographie ein.

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