— Sponsored Post —

1. Vorsichtig optimistisches Beteiligungsklima

In Deutschland sind Investoren hinsichtlich der Geschäftsentwicklung für 2017 vorsichtig optimistisch. Laut einer Umfrage vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (kurz: „BVK“) plant die Hälfte der befragten Investoren, die Investitionen leicht oder deutlich auszubauen. 45% der befragten Akteure gehen von einem im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Investitionsvolumen aus. Insbesondere im Venture Capital Segment, also bei Investments in vergleichbar junger Wachstumsunternehmen, ist ein relativ hoher Grad an Optimismus zu verspüren.

Im Jahr 2016 beschäftigten 94% der mit Beteiligungskapital finanzierten Unternehmen weniger als 500 Mitarbeiter, 79% sogar weniger als 100 Mitarbeiter. Lediglich 5% der finanzierten Unternehmen hatten Umsatzerlöse jenseits der € 100 Mio. Vier von fünf Unternehmen hatte Umsatzerlöse von gar weniger als € 10 Mio.

2. In welchen Situationen beteiligen sich Investoren?

Grundsätzlich lässt sich für fast jede denkbare Unternehmenssituation ein Investor finden. Viele institutionelle Investoren, wie z.B. Private Equity Fonds oder sogenannte Family Offices, erwerben Unternehmensbeteiligungen bei einem Unternehmensverkauf. Dabei legen Sie mehrheitlich darauf Wert, die Mehrheit der Anteile zu erwerben. Im Idealfall bleibt dem zu veräußernden Unternehmen auch nach dem Verkauf der/die Geschäftsführer erhalten. Ansonsten sind die neuen Investoren gezwungen, die Geschäftsführung neu zu besetzen. Dabei wird der Geschäftsführer oftmals am Unternehmen beteiligt.

Bei einem Unternehmensverkauf sollte allerdings auch überlegt werden, mit strategischen Investoren zu sprechen, also mit Unternehmen aus dem Marktumfeld im In- und Ausland, für die das zu veräußernde Unternehmen eine willkommene Ergänzung darstellt. Neben den „klassischen Mehrheitsbeteiligungen“, die meistens mit einem Unternehmensverkauf verknüpft sind, lassen sich auch sogenannte Wachstumsfinanzierungen beobachten, z.B. für anstehende Investitionen. Dabei nehmen Investoren grundsätzlich an einer Kapitalerhöhung teil und erhalten im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Alternativ lassen sich auch sogenannte Mezzaninekapital-Finanzierungen beobachten. Hierbei kann es sich z.B. um stille Beteiligungen oder Nachrangdarlehen handeln, oftmals auch in Kombination mit einer offenen Minderheitsbeteiligung. Neben privaten institutionellen Investoren sind in diesem Beteiligungssegment auch staatlich geförderte Institutionen aktiv.

Bei der Wachstumsfinanzierung junger Unternehmen spricht man oftmals von Venture Capital. In Abhängigkeit von der Phase, in der sich das Unternehmen befindet, handelt es sich um eine Seed-, Start-up oder Later-Stage-Finanzierung. Während die Seed-Phase oftmals von Privatpersonen finanziert wird (sogenannte Business Angels), gibt es für die späteren Phasen private und staatlich geförderte Institutionen, die entsprechendes Eigenkapital zur Verfügung stellen. Allein in 2016 ließen sich in Deutschland mehr als 550 Venture Capital Finanzierungen beobachten.

Auch für Unternehmen in der Krise lassen sich grundsätzlich Investoren finden. Die betroffenen Unternehmen sind meistens durch hohe Schulden und Underperformance gekennzeichnet. Das Investment dient regelmäßig dazu, bestehende Schulden (teilweise) abzubauen und notwendige Investitionen zu ermöglichen. Oftmals geht die Beteiligung mit einem (Teil-)Verzicht von bestehenden Gläubigerforderungen einher.

3. Worauf ist bei der Investorensuche zu achten?

Die Investorensuche ist komplex:

Passende potentielle Investoren aus dem In- bzw. Ausland sind zu identifizieren.

Zusätzlich sollte im Vorfeld der Unternehmenstransaktion das zu veräußernde bzw. zu finanzierende Unternehmen vorbereitet werden. Dies betrifft sowohl

  • die Verflechtung von Privat- und Unternehmensvermögen
  • steuerliche Fragestellungen als auch
  • die Vorbereitung von Marketingdokumenten und des Datenraums.

Für die komplexe Aufgabenstellung sollte ein erfahrener M&A-Berater (M&A steht für Mergers and Acquisitions) engagiert werden. Dieser sollte mit Bedacht ausgewählt werden, um eine erfolgreiche Investorensuche zu gewährleisten. Ein kompetenter M&A-Berater kennt die Erwartungen der jeweiligen Investorengruppen bzw. mögliche Fallstricke und kann bei der Identifizierung geeigneter Kandidaten und der Strukturierung der Transaktionsfinanzierung helfen. Vor Ansprache der Investoren sollten allerdings wichtige Themen bedacht werden. So sind bereits frühzeitig unerwünschte Steuerfolgen abzuklären und die Gesellschaftsform zu überprüfen. Nicht betriebsnotwendige Vermögensgegenstände, wie z.B. Immobilien, sollten womöglich aus dem Unternehmen herausgelöst bzw. Privat- und Geschäftsvermögen strikt getrennt werden. Falls möglich, sollte auch die im Unternehmen bestehende Altersvorsorge der Familie vom Unternehmen separiert werden. Im Ergebnis sollte die Bilanz nach Möglichkeit lediglich betriebsnotwendiges Vermögen und Schulden aufweisen und der Unternehmer bei Verkauf eine möglichst geringe Steuerlast tragen.

Große Bedeutung kommt auch der aussagekräftigen Darstellung der Vergangenheitszahlen sowie dem Business Plan zu. Oftmals ist die Erstellung eines sogenannten Financial Fact Book, welches Analysen zu Ist- und Plan-Zahlen sowie Überleitungsrechnungen enthält, zu empfehlen. Hierbei geht es z.B. darum, objektiv nicht betriebsnotwendige Kosten, die auf den Familiencharakter des Unternehmens zurückzuführen sind, zu bereinigen. Dabei kann es sich beispielsweise um vergleichsweise übermäßig hohe Gehälter von Familienmitgliedern, deren Fahrzeuge oder von ihnen verursachte Spesen handeln. Darüber hinaus sollten auch außerordentliche vergangene Ereignisse identifiziert und die entsprechenden Zahlen bereinigt bzw. normalisiert werden.

In der Vorbereitungsphase sollte darüber hinaus eine Vertraulichkeitserklärung, ein Anschreiben, ein anonymisierter Teaser, ein Informationsmemorandum sowie ein elektronischer Datenraum vorbereitet werden. Anhand diverser fundierter Bewertungsmethoden sollte eine realistische Preis-Bandbreite ausgearbeitet werden. Sobald die Vorbereitungen für den M&A-Prozess getroffen sind, erfolgt die Kontaktierung der Investoren unter Zuhilfenahme des anonymen Teasers. Dieses Vorgehen erlaubt es, einen breiten Kreis von Investoren anzusprechen, ohne dass am Markt Gerüchte über einen Unternehmensverkauf mit gegebenenfalls negativen Folgen entstehen.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung erhalten interessierte Investoren ein Informationsmemorandum mit ausführlicheren Unternehmensinformationen zum Geschäftsmodell, Markt, Wettbewerbssituation, Produkten, Lieferanten, Organisation, Unternehmenshistorie, Management, Finanzen usw. Zusätzlich wird ein sogenannter Prozessbrief verschickt, der die nächsten Prozessschritte beschreibt und Termine bzw. klare Deadlines – z.B. zur Abgabe eines verbindlichen Angebots – setzt. Im Anschluss werden potentielle Investoren eingeladen, das Unternehmen und dessen Management im Rahmen einer Site Visit bzw. einer Management Präsentation kennen zu lernen und Fragen zu stellen. Flankierend wird der Datenraum geöffnet und etwaige Expertenfragen im Rahmen der Due Diligence u.a. auch durch den Wirtschaftsprüfer bzw. Steuerberater oder Rechtsanwalt des Unternehmens beantwortet. Hierbei ist zu erwägen, den Datenraum bereits mit einem ersten selbsterstellten Beteiligungsvertragsentwurf anzureichern.

Die letzte Phase des Investorensuchprozesses dient den Verhandlungen. Um die aussichtsreichsten Investoren zu identifizieren, werden diese aufgefordert, verbindliche Angebote abzugeben und den ersten Beteiligungsvertragsentwurf zu kommentieren. Die Verhandlungen finden dann regelmäßig mit den zwei, maximal drei aussichtsreichsten Investoren statt. Fallspezifisch ist abzuwägen, ob bzw. wann einem Investor Exklusivität zugesichert wird. Am Ende des Prozesses besiegelt der Abschluss des Beteiligungsvertrages die erfolgreiche Investorensuche mit abschließender Kaufpreiszahlung bzw. Kapitalbeschaffung.

4. TAP M&A – Ihr Partner für Unternehmensverkauf, Akquisition und Finanzierung

TAP M&A ist ein ausgewiesener Corporate Finance Spezialist für Unternehmensverkauf, Finanzierung und Akquisition mittelständischer Unternehmen. Die Projekte haben für unsere Auftraggeber meist einmaligen Charakter und überragende Bedeutung. Um mit Sicherheit und einem guten Gefühl das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, bedarf es erfahrener Experten, denen die Zukunft des Unternehmens am Herzen liegt.

TAP M&A - Ihr Partner für Unternehmensverkauf, Akquisition und FinanzierungDeshalb berät und initiiert TAP M&A die Investorensuche vollumfänglich bis hin zum Abschluss des Kauf- bzw. Beteiligungsvertrages. Große Bedeutung kommt dabei regelmäßig der gewissenhaften und umfänglichen Vorbereitungsphase, die einer erfolgreichen Unternehmenstransaktion dient.
Durch die besondere Expertise im Bereich Unternehmensbewertung fließen erworbene Qualitäten – speziell bei der Bewertung von Familienunternehmen – ein. Bei entsprechendem Bedarf werden spezialisierte Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer miteinbezogen.

Der Erfolg wird auch durch ein breites nationales und internationales Netzwerk an Investoren und Family-Offices gestützt. Dabei zeichnet TAP M&A die vollständige Unabhängigkeit von Banken oder sonstigen Finanzinstitutionen aus. Der partnerschaftliche Ansatz von TAP M&A verfolgt das Ziel, den für das Unternehmen optimalen Investor zu finden und das Unternehmen nicht unter Wert anzupreisen. Das versteht TAP M&A unter der Win-Win Situation als Teil seiner Unternehmensphilosophie.

Lernen Sie TAP M&A kennen.