Pinterest ist das soziale Netzwerk für Bilderkollektionen, es ging im März 2010 online. Sie können als Unternehmer dort an virtuelle Pinnwände Bilder mit Beschreibungen heften. Diese Bilder können andere Nutzer teilen (repinnen), liken und kommentieren. “Pinterest” bedeutet “etwas Interessantes anheften”. Ihre Nutzerzahlen liegen im Herbst 2017 bei 200 Millionen Usern weltweit. Damit ist dieses Social Network rasant gewachsen.

Was sollten Sie auf Pinterest veröffentlichen?

Für Unternehmen ist Pinterest eine digitale Pinnwand, um Ideen zu verbreiten. Es kann sich um bloße Konzepte, Kooperationswünsche, Inspirationen oder Anleitungen handeln. Der Account ermöglicht es auch, alle Links zu speichern, die Ihnen beim Surfen gefallen. Dazu holt die Plattform dann die passenden Fotos aus dem Web. Sie können sich auf diese Weise eine Schatzkiste aufbauen, die sich natürlich auf Ihren Traffic auswirkt. Die Voraussetzung hierfür ist, dass Sie eine Webseite, einen Shop oder einen Blog betreiben und Pinterest aktiv nutzen. Mehrere Tausend Klicks monatlich sind auf der virtuellen Pinnwand keine Seltenheit. Für einige Unternehmen, deren Produkte durch Bilder am besten dargestellt werden, ist die Plattform inzwischen der größte Traffic-Lieferant. Die Idee hinter Pinterest ist absolut großartig, sie wurde daher nicht umsonst so erfolgreich. Mit der stylishen Umsetzung ergeben sich extrem viele Möglichkeiten.

Die Funktionsweise von Pinterest

Das soziale Bildernetzwerk besteht aus bestimmten Bausteinen. Ein Pin besteht aus einem Link, den Sie mithilfe eines Fotos an die eigene oder an eine fremde Pinnwand heften können. Mit dem Pin lässt sich der Link speichern und thematisch sortieren. Mit Repins können Sie Bilder anderer User teilen, umgekehrt können das User mit Ihren Pins machen, was für Traffic sorgt. Pinterest Boards sind für die Ordnung im Account zuständig, zudem gibt es auch Secret und Shared Boards. Wer sich ein Board mit jemandem teilt, erhält auch dessen Follower. Die Bilder können geliked werden, auch die von Facebook und Twitter bekannte Following-Funktion gibt es auf der virtuellen Pinnwand.

Mit dem Pinterest Button – einem Add-on für den eigenen Browser – können Sie leichter mit dem Netzwerk umgehen. Zunächst legen Sie auf der Plattform ein Profil an, dann gestalten Sie Boards nach interessierenden Themen, die ganz sicher Ihr Unternehmen und Ihre Produkte betreffen werden. Nun können Sie pinnen, repinnen und auf viele Follower und Traffic hoffen.

Der Nutzen von Pinterest für KMU

Der Nutzen von Pinterest für KMUPinterest ist für das Branding mit Bildern praktisch unersetzlich. Das nutzen kleine Shops ebenso wie große Unternehmen, die hier eine visuell orientierte Zielgruppe erschließen können. Was auf den virtuellen Pinnwänden zu sehen ist, möchten viele der User kaufen. Zudem bietet die Plattform erstklassige Marketing-Tools, denn E-Mail-Kampagnen lassen sich spielend einfach einbinden. Auch der Traffic durch Bilder nimmt teilweise großartige Dimensionen an, immerhin ist Pinterest inzwischen das drittgrößte Social Network und der viertgrößte Traffic-Lieferant.

Für das Branding bietet die Plattform zahllose Möglichkeiten. Um diese zu nutzen, müssen KMU mit ihren Kampagnen interessant bleiben. Auch gilt es, die Searchability (Auffindbarkeit) des eigenen Accounts innerhalb des Netzwerkes und nach außen zu fördern. Für Darstellung nach außen ist die Verknüpfung mit der eigenen Webseite sowie allen anderen eigenen Profilen in sonstigen sozialen Netzwerken wichtig. Natürlich ist auf Pinterest nicht nur Branding möglich – es gibt hier längst einen Warenkorb, schon seit etwa 2015 ist das visuelle Network vollends auf E-Commerce umgeschwenkt. Das verwundert nicht: Die Kaufbereitschaft auf der visuell starken Plattform ist hoch. Erst waren es Werbe-Pins, dann folgten Buyable Pins, mit denen Nutzer Produkte direkt auf der Pinterest-Plattform kaufen können. Es gibt noch weitere Features für den E-Commerce. Mehrere 10.000 Händler nutzen daher die Plattform inzwischen für direkte Verkäufe.

Pinterest SEO

Auf Pinterest selbst und für die Google-Suchmaschine ergeben sich mannigfaltige SEO-Effekte. Hierfür sollten Sie Ihr eigenes Profil gut gestalten und es für Suchmaschinen “sichtbar“ einstellen (im Account). Die Accountbeschreibung muss aussagekräftig sein, zudem können Sie hier natürlich wichtige Keywords unterbringen. Geben Sie als Link Ihre Unternehmens-Webseite an und verknüpfen Sie den Pinterest-Account mit Twitter, Google+ und Facebook. Erstellen Sie Boards mit den Namen Ihrer Produktkategorien und nutzen Sie die Möglichkeit, die Boards zu beschreiben. Auch das eigene Following von Personen, die offenbar Interesse für Ihre Produkte haben, kann für die Pinterest SEO wertvoll sein. Zumindest wecken Sie das umgekehrte Interesse dieser Person. Für die SEO zählt jeder Klick und Link! Denken Sie daher bei Ihren Produktbildern daran, dass Pinterest absolut visuell funktioniert. Nutzen Sie eher großflächige Bilder mit ruhigem Hintergrund. Bilder mit hoher Qualität sorgen für viele Re-Pins, welche eine Grundlage für das gute Ranking sind.