Viele Unternehmen zögern in der Corona-Pandemie, Ausbildungen oder Jobs anzubieten. Junge Menschen schätzen die Ausbildungschancen entsprechend eher pessimistisch ein, zeigt eine Umfrage.

Umfrage

Berlin (dpa/tmn) –

Junge Menschen sehen die Ausbildungschancen in der Corona-Pandemie gefährdet. Etwa jede und jeder Zweite (51 Prozent) denkt, dass die Chance auf eine gute Ausbildung in der Pandemie insgesamt gesunken ist. Das geht aus einer Umfrage von YouGov im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor, an der etwa 1000 Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren in unterschiedlichen Phasen des Ausbildungs- und Berufslebens teilgenommen haben.

Knapp ein Drittel (30 Prozent) der Befragten gibt an, die Chance auf eine gute Ausbildung sei gleichgeblieben. Nur eine Minderheit (4 Prozent) sieht eine Verbesserung.

Situation im Beruf und in der Ausbildung entspannt

Ihre derzeitige berufliche oder Ausbildungssituation bewertet die Mehrheit der 18- bis 30-Jährigen dagegen relativ entspannt. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) vergab die Note «gut» oder «sehr gut», ein Viertel (25 Prozent) immerhin noch die Note «befriedigend».

Für gut vier von zehn Befragten (43 Prozent) hat sich die eigene Situation am Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie nicht verändert. Für 37 Prozent brachte die Pandemie aber eine Verschlechterung der beruflichen oder der Ausbildungssituation. Der Anteil ist hier unter den Studierenden höher als unter den Auszubildenden (50 Prozent versus 39 Prozent).

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