Wenn Sie ein erfolgreiches Unternehmen führen möchten, kommen Sie an der Nutzung des Internets und der sozialen Medien kaum noch vorbei. Die eigene Homepage ist dabei für einen Erstkontakt zu Interessenten und Kunden ebenso wichtig wie eine Präsenz bei Instagram oder Facebook. Sicherlich sind Sie in diesem Bereich schon auf den Begriff der Absprungrate gestoßen – doch was versteckt sich eigentlich dahinter?

Allgemeines zur Absprungrate

Der etwas sperrige Ausdruck – oft wird auch von der Bounce Rate gesprochen – misst die Zahl jener Menschen, die Ihre Webseite zwar angeklickt, diese aber auch relativ schnell wieder verlassen haben. Es kommt somit nicht dazu, dass der Anwender Ihren Content nutzt, er Texte liest oder Videos schaut. Er klickt sich auch nicht durch das Menü oder verwendet die Suchfunktion, um sich nach für ihn interessanten Inhalten umzusehen. Als normal gilt dabei ein Wert, der nicht höher als 75 Prozent liegt. Heißt also, wenn weniger als 75 von 100 Usern Ihre Domain nach Betrachten der Einstiegsseite wieder verlassen, müssten Sie sich nicht einmal Sorgen machen.

Die Inhalte sind veraltet

Die Inhalte sind veraltetAllerdings wäre es falsch, pauschal eine Absprungrate als gut oder schlecht zu definieren. Vielmehr muss dabei auch betrachtet werden, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist. Insbesondere Webseiten mit reinen Werbeinhalten weisen oft eine Bounce Rate von bis zu 90 Prozent auf. Doch welche Gründe veranlassen den Nutzer eigentlich dazu, die Domain schnell zu verlassen? Als Hauptursache wird in der Regel ein veralteter Content angesehen. Können Sie Ihren Besuchern nichts Neues bieten oder sie mit Interessantem fesseln, dann verlieren Sie sie. Aktualisieren Sie Ihre Homepage also regelmäßig, um diese Gefahr zu senken – und nehmen Sie sich dafür auch die benötigte Zeit.

Das Menü wirkt unübersichtlich

Nicht alleine den Inhalten sollten Sie aber einen Blick widmen. Oft sind die Betreiber der Webseite nicht bereit, Zeit, Mühen und Geld in ihren Internetauftritt zu investieren. Im Ergebnis sieht die Domain dann nicht selten aus, als sei sie bereits mehrere Jahre alt. Sie dürfen dabei nicht unterschätzen, dass auch das Auge des Betrachters umschmeichelt sein möchte. Strukturieren Sie die Seite daher klar und möglichst simpel. Sie muss einen übersichtlichen und logischen Aufbau vorweisen können. Gleiches gilt für das Menü und die gesetzten Links. Der Anwender will seine gewünschten Informationen schnell finden, statt ewig lange danach suchen zu müssen.

Sie sind nicht mobil erreichbar

Aktuelle Inhalte, modernes Design – mit diesen beiden Kriterien senken Sie die AbsprungrateSie sind nicht mobil erreichbar bereits deutlich. Aber das alleine reicht nicht. Entscheidend ist, dass Sie dem technischen Fortschritt folgen müssen. Und der liegt darin, dass viele Anwender nicht mehr über den Computer daheim oder im Büro durch das Internet surfen. Längst haben mobile Geräte wie das Smartphone und das Tablet die Vorherrschaft übernommen. Doch verfügt Ihre Webseite eigentlich auch über eine mobile Version, die sich unterwegs schnell und unkompliziert öffnen lässt? Achten Sie darauf, dass beim Laden Ihrer Domain keinerlei Inhalte verloren gehen und dass der Aufbau der Homepage nur wenige Augenblicke andauert.

Es nervt!

Kennen Sie diesen unangenehmen Moment, wenn Sie auf einer Internetpräsenz etwas Wichtiges suchen – aber permanent mit Werbung, aufploppenden Bildern und kaum zu regulierenden Sounds behelligt werden? Natürlich ist es verständlich, wenn ein User unter solchen Rahmenbedingungen schnell die Webseite schließt. Das Schalten von Reklame für fremde Produkte und Betriebe sollte für Ihr Unternehmen ohnehin keine Option sein, wenn Sie sich und Ihr Angebot seriös darstellen möchten. Der Einsatz von Grafiken ist dagegen sinnvoll, sollte aber mit einem guten Augenmaß erfolgen. Lenken Sie den User nicht von den Inhalten ab, die für ihn relevant sind. Tuen Sie es dennoch, wird er sich seine Informationen auf anderen Domains suchen.

Transparent und offen sein

Ebenso ist es wichtig, die Inhalte der Webseite jedem Betrachter zur Verfügung zu stellen. Erfährt dieser bereits auf der Homepage, dass er sich nur als registrierter User den weiteren Content ansehen kann, wird er wohl kaum länger bei Ihnen bleiben. Sicherlich ist die Verwendung von Filtern und Sperren immer dort angebracht, wo brisante Angaben nicht jedermann zugänglich sein dürfen. Dennoch muss der Gast bei seinem ersten Besuch auf der Zielseite das gute Gefühl haben, er ist hier gerne gesehen. Präsentieren Sie Ihre Homepage offen, ehrlich und möglichst transparent. Laden Sie den interessierten Besucher dazu ein, sich durch das Menü zu klicken – und für ihn Neues zu erkunden.