Für die meisten Menschen sind Etiketten schlichtweg die Schilder, auf denen der Preis, der Produktname oder ein Strichcode mit darin verborgenen Angaben steht. Doch beinhalten Etiketten auch einen sehr optischen Aspekt, der in das Design eines Schilds oder einer Verpackung eingearbeitet werden kann – und sollte. Moderne Etikettiermaschinen sind kleine Wunderwerke mit allerlei Vorteilen und Nutzen – und dieser Nutzen hilft durchaus Unternehmen auf ihrem Weg zum Ziel weiter. Worauf bei der Verwendung von Etikettiermaschinen zu achten ist und wo man die Etiketten optisch platzieren soll, zeigt dieser Artikel.

Etiketten erfüllen bei Produkten eine wichtige Marketing-Funktion

Abbildung 1: Etiketten erfüllen bei Produkten eine wichtige Marketing-Funktion.

Etikettiermaschinen für Produktverpackungen

Ohne ein Etikett sind die meisten Produkte, die in den Regalen von Geschäften stehen, nichts. Kunden können zwar noch die Form, Farbe oder, bei Lebensmitteln, den Inhalt unterscheiden, aber nicht mehr. Gerade bei Lebensmitteln ist es oft nicht einmal möglich, ohne ein Etikett zu erkennen, was sich in der Verpackung befindet. Wer kann schon erraten, was sich in einem nicht transparenten Joghurtbecher versteckt? Die Beschriftung des Produkts unterstützt Kunden also bei ihrer Kaufentscheidung und verrät ihnen erst einmal, um welches Produkt es sich handelt. Darüber hinaus fördern gut gestaltete Etiketten die positive Kaufentscheidung von Kunden. Hier kann sich jeder einmal selbst kontrollieren und überlegen, wie oft ein bestimmtes Lebensmittel eigentlich schon im Einkaufswagen gelandet ist, nur, weil das Bild auf der Verpackung Hunger verursacht hat?

Für verkaufende Unternehmen haben Etiketten daher folgende Vorteile:

  • Marke – über das Etikett kann ein Unternehmen seine Marke verbreiten. Befindet sich das Logo immer auf dem Schild, ist es stets in einem bestimmten Design gehalten, erkennen Kunden nach einiger Zeit bereits ohne genaueres Lesen, um welches Unternehmen es sich handelt.
  • Anreiz – ein gut gestaltetes Etikett zieht Aufmerksamkeit auf sich und fordert eine Aktion des Betrachters.
  • Begierde – das traumhafte Bild eines köstlichen Kuchens auf der Verpackung, ein Foto von einem wunderbaren Sandstrand unter Palmen – gewisse Designs und genutzte Fotos fördern das Begehren der Käufer und führen letztlich zu der gewünschten Handlung – dem Kauf.

 

Gerade für junge Unternehmen empfiehlt es sich, die Gestaltung von Etiketten oder Schildern in die Hände von Profis zu legen. Nicht nur lässt sich hierüber ein unternehmensspezifisches Design erstellen, es hilft auch, die größten Fehler zu vermeiden. Denn gerade kleine Unternehmen vergessen häufig, dass ihnen zwar ein Design gefallen kann, es aber nicht den Geschmack des Kunden trifft. Wer verkaufen will, muss bedenken, dass der Köder dem Fisch und nicht dem Angler schmecken muss.

Wer ein gutes Design Erfahrung gesammelt hat, kann natürlich selbst die Gestaltung übernehmen. Moderne Etikettiermaschinen, die gleich bei der Herstellung von Kartons oder anderen Verpackungen das Design mit übertragen, unterstützen nun dabei. Die Firma srd-maschinenbau.de stellt Etikettiermaschinen und Palettenetikettierer für große und mittelständische Unternehmen her und ist somit eine große Hilfe für Unternehmen, die viele Etiketten für ihre Produkte herstellen müssen.

Etikettiermaschinen in der Logistik

Etiketten sind nicht nur von Kundenseite aus interessant, auch für die Logistik hinter dem Verkauf sind sie wichtig. Hier geht es jedoch um eine andere Art von Etiketten, die man hinlänglich als Strichcode bezeichnet. Dieser besitzt in der Logistik jeglichen Betriebs wichtige Funktionen:

 

  • Zuordnung – in einem großen Lager muss Ordnung herrschen, damit Produkte überhaupt gefunden werden. Um die Sortierung zu vereinfachen, gerade bei maschinellen Anlagen, wirken Etiketten unterstützend, da sie die Art der Ware über den Strichcode klassifizieren.
  • Versand – im Versand hilft der Strichcode erneut weiter. Denn werden die Codes von bestellten Produkten auf dem Warenschein mit abgedruckt, können Mitarbeiter über das Scannen gleich erkennen, wo sie die Ware finden.
  • Lieferstatus – über das Einspeisen des Warenbestands können Stückzahlen direkt in einen Onlineshop übertragen werden. Wird ein Produkt aus dem Lager genommen, wird es über den Code aus dem Bestand gelöscht und der Warenbestand sinkt.
  • Nachbestellung – über den Strichcode funktioniert auch die Nachbestellung von Waren. Moderne Kassen- und Logistiksysteme reduzieren die Stückzahlen direkt nach dem Verkauf eines bestimmten Produkts und geben einen Hinweis, welche Produkte am Tag verkauft wurden und welche nur noch in geringen Stückzahlen vorhanden sind.

 

Damit Etiketten in der Logistik korrekt genutzt werden können, müssen natürlich Scanner vorhanden sein. Zudem ist ein Warenwirtschaftssystem notwendig, in welches die einzelnen Produkte über die Etiketten eingepflegt werden. Nur, wenn diese Vorarbeit geleistet wurde, funktioniert der logistische Bereich reibungslos und unterstützt Unternehmen im täglichen Geschäft.

Weitere Möglichkeiten

Mittlerweile sind 3D-Drucker übrigens in die Etikettenwelt eingezogen. Mit den Druckern kann man dreidimensionale Etiketten erstellen, die optisch noch hochwertiger und interessanter wirken. Im gewissen Umfang kann man solche Schilder mit geprägten Logos vergleichen. Auch spezielle Foliendrucker bieten interessante Zusätze:

 

  • Nachahmung verschiedener Materialien – enthält ein Produkt Holz und samtige Oberflächen? Spezielle Etikettiermaschinen erlauben es, die Oberfläche von Schildern so zu gestalten, dass man die Materialien des Produkts praktisch ertasten kann.
  • Düfte – ja, auch Düfte können bei Etiketten zum Einsatz kommen. Jeder kennt Parfumverpackungen, die den Geruch des Parfums ausstrahlen. Mit speziellen Aromen lassen sich Produktverpackungen deutlich verfeinern und verbessern.

 

Gewiss müssen Unternehmen für sich herausfinden, welchen Weg sie einschreiten und welche Etiketten für sie geeignet sind. Nicht selten verwenden Firmen unterschiedliche Etiketten und trennen beispielsweise die preisliche Ausschreibung vom Labeletikett. Wer nicht auf diese Möglichkeit setzen kann und von Verkaufswegen dazu gezwungen ist, Strichcodes mit ins Etikett aufzunehmen, hat immer die Option, den Code optisch passend einzubinden. Gerade bei Lebensmittelverpackungen wird dieser Weg genutzt. Nur müssen Unternehmen darauf achten, dass ihre Verpackungen weiterhin nutzerfreundlich sind und sich der Strichcode mühelos auslesen lässt.

Ein weiteres Beispiel für die gelungene Arbeit der Etikettiermaschinen auf hochwertigen Produkten – diesmal Wein.

Abbildung 2: Ein weiteres Beispiel für gelungene Etiketten auf hochwertigen Produkten – diesmal Wein.

Fazit – Etiketten sind eine Welt für sich

Der Werbeeffekt eines gut gestalteten Etiketts ist unumstritten. Bei bekannten Marken reicht ein einziger Blick auf ein Etikett aus, um zu wissen, welches Unternehmen sich dahinter verbirgt. Gründer sollten daher unbedingt ausreichend Konzentration auf die eigene Gestaltung von Etiketten legen, um später selbst einmal von diesem Effekt zu profitieren.Wer die Logistik seines Betriebs verbessern möchte, kommt heute kaum noch an Scannern und Etiketten zur Warenauszeichnung im Lager vorbei. Hier darf jedoch nicht eine gute Warenwirtschaftssoftware vernachlässigt werden, da das Prinzip sonst nicht richtig funktioniert.