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1. Executive Summary (Zusammenfassung)

Für Investoren oder Banken absolut notwendig ist das Executive Summary, das Sie zum Abschluss erstellen sollten. Auf bis zu zwei Seiten fassen Sie die wichtigsten Punkte aus Idee/Produkt, Markt, Ziele/Strategie, Finanzen und Chancen und Risiken zusammen. Achtung: Auch wenn das Executive Summary erst zum Schluss geschrieben wird, platziert man es immer vor dem ersten Kapitel im Business Plan.

  • Erläuterung des Geschäftskonzepts
  • Meilensteine des Vorhabens, auf ca. zwei Seiten vorgestellt

2. Gründerperson

  • Name(n) des Gründers/der Gründer
  • Berufserfahrung, Qualifikation, eventuelle Zulassungen
  • Branchenkenntnisse
  • Kaufmännische Kenntnisse
  • Stärken, Schwächen, Pläne zum Abbau der Schwächen und Ausbau der Stärken
  • Ggf. geplante Weiterbildungen

3. Unternehmen

  • Name und Sitz des Unternehmens
  • (voraussichtliches) Gründungsdatum
  • Gesellschafter, Geschäftsführung
  • Phase der Unternehmensgründung
  • Ggf. Patente, Lizenzen, Rechte und Verträge

4. Rechtsform

  • gewählte Rechtsform
  • Gründe für die Entscheidung
  • Geplante Gesellschafterstruktur
  • Verteilung der Gesellschaftsanteile

5. Geschäftsidee

Auf zwei bis vier Seiten werden die Idee, die Zielgruppe und der USP erläutert. Er zeigt, was diese Geschäftsidee von anderen unterscheidet und sie unverwechselbar und einzigartig macht. Auch auf das Potenzial der Geschäftsidee gehen Sie hier ein. Wer dieses Kapitel liest, sollte danach eine genaue Vorstellung davon haben, was, warum und für wen Sie etwas anbieten möchten.

  • Geschäftszweck
  • Produkt/Dienstleistung, genau beschrieben
  • Besonderheit der Geschäftsidee, Abgrenzung zur Konkurrenz
  • Mehrwert für den Kunden
  • Unternehmensziele, kurz- und langfristig
  • Entwicklungsstand, Start der Produktion/Vermarktung
  • Voraussetzungen/Erledigungen vor dem Start
  • Gesetzliche Formalitäten (Anmeldungen, Genehmigungen)
  • Ort und Umfang der Produktion

6. Kunden

  • Definition der Zielgruppe
  • Kundensegmente (Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Einkommen, Einkaufsverhalten, B2C/B2B)
  • Wo ist die Zielgruppe? Verteilt? Zentriert?
  • Bedürfnisse der Zielgruppe
  • Vorhandene (Referenz-)Kunden
  • Kaufkraft der Kunden, Umsatzpotenzial

7. Konkurrenten

Hier analysieren Sie Marktgröße, Marktpotenzial und Marktdynamik. Der Wettbewerb wird durchleuchtet und mögliche Markteintrittsbarrieren werden aufgezeigt. Ziel ist es, auf drei bis fünf Seiten darzustellen, wo man sich im Markt befindet und wie man sich vom Wettbewerb abgrenzen kann, um eine realistische Chance auf ein erfolgreiches Auftreten zu haben.

  • Wer sind die Konkurrenten
  • Art, Umfang und Preise des Konkurrenzangebots
  • Stärken und Schwächen der Konkurrenten
  • Eigene Stärken und Schwächen im Vergleich
  • Maßnahmen zur Beseitigung/Minimierung von Schwächen
  • Produkt-/Dienstleistungsentwicklungen der Konkurrenz in Ihre Richtung?
  • Marktanteile der Konkurrenz

8. Standort

  • Beschreibung des Standortes, Infrastruktur, Kaufkraft, Passantenfrequenz, Gewerbesteuersatz
  • Besonderheiten
  • Gründe für Standortwahl
  • Größe, Aufteilung und Nutzung der Räumlichkeiten (Fotos, Grundriss), Mietkosten
  • Vorteile des Standortes
  • Nachteile, Möglichkeiten zum Kompensieren der Nachteile

9. Angebot

  • Nutzen des Angebots für potenzielle Kunden
  • Mehrwert gegenüber dem Konkurrenzangebot

10. Vertrieb

  • Geplante Absatzmengen
  • Zielgebiete (geografisch)
  • Vertriebspartner
  • Vertriebskosten

11. Werbung

  • Auf welchem Wege werden Produkte/Dienstleistungen beim Kunden bekannt gemacht?
  • Art der geplanten Werbemaßnahmen
  • Zeitliche Planung
  • Geplante Kosten für Werbung

12. Preisgestaltung

  • Gewählte Preisstrategie mit Begründung
  • Nennen von Preisen für Produkte/Dienstleistungen
  • Erklärung der basierenden Kalkulation

13. Mitarbeiter

  • Anzahl der einzustellenden Mitarbeiter
  • Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter
  • Zeitpunkt der Mitarbeitereinstellungen
  • Weiterbildungen/Schulungen für Mitarbeiter
  • Stärken
  • Schwächen, Maßnahmen diese zu minimieren

14. Organisation

  • Gewählte Organisationsform
  • Zuständigkeiten
  • Organigramm

15. Finanzplan

  • Gesamtkapitalbedarf bis 6 Monate nach Gründung (Anschaffungen, Vorlaufkosten, Liquiditätsreserve)
  • Höhe des Eigenkapitalanteils
  • Fremdkapitalbedarf
  • Einsetzbare Sicherheiten
  • Mögliche Förderprogramme
  • Mögliche Beteiligungskapitalgeber
  • Leasingmöglichkeiten, Konditionen

16. Liquiditätsplan

  • Geschätzte Einzahlungen pro Monat
  • Geschätzte Kosten pro Monat
  • Geschätzte Investitionskosten (erste 12 Monate)
  • Geschätzter Kapitaldienst pro Monat (Tilgung und Zinszahlung)
  • Geplante Liquiditätsreserve monatlich
  • Ertragsvorschau
  • Rentabilitätsrechnung
  • Geschätzter Umsatz/Kosten/Gewinn für die nächsten drei Jahre

17. Chancen und Risiken

Das Kapitel „Chancen und Risiken“ befasst sich mit den Stärken und Schwächen Ihrer Geschäftsidee. Mit dieser sogenannten SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats) können Sie auf bis zu zwei Seiten abschätzen, wie Sie sich gegen Risiken absichern und Ihre Marktvorteile ausbauen.

  • Die drei größten Chancen zur positiven Beeinflussung des Unternehmens
  • Die drei wichtigsten Probleme, die einer positiven Entwicklung im Wege stehen könnten
  • Pläne, diesen Problemen zu begegnen

18. Unterlagen

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Vertragsentwürfe (Gesellschafter-, Pacht-, Leasing-, Kooperationsverträge)
  • Ggf. Gutachten, Nachweise über eingetragene Schutzrechte
  • Übersicht über Sicherheiten

 
Die passende Vorlage für Ihren Businessplan gibt es hier.