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Gerade lokale Geschäfte und kleine Unternehmen müssen in der aktuellen Corona-Krise kreativ werden, um das Fortbestehen Ihres Betriebs zu sichern. Auch wenn die Maßnahmen der Bundesregierung zum Schutz vor Ansteckung nach und nach gelockert werden, ist der Weg zur Normalität in einigen Branchen und auch für viele Freiberufler und Selbstständige noch weit. Wir haben für Sie fünf Online-Marketing Maßnahmen zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Sichtbarkeit erhöhen können. Unsere kostenlos zur Verfügung gestellten Ressourcen helfen Ihnen bei der Umsetzung.

1. Google My Business Eintrag anlegen und Neuigkeiten veröffentlichen

Sie verfügen für Ihr stationäres Geschäft noch nicht über einen Google My Business Eintrag? Dann ist jetzt der optimale Zeitpunkt, sich darum zu kümmern. Denn ein solcher Brancheneintrag, der bei der passenden Suchanfrage direkt in der Google-Suche erscheint, liefert Ihren Kunden alle wichtigen Informationen zu Ihrem Unternehmen auf den ersten Blick. Hier können Sie Ihre Öffnungszeiten flexibel anpassen und auf aktuelle Änderungen Ihres Geschäftsmodells hinweisen. Ist Ihnen die Anpassung Ihrer Website zu umständlich, können Sie Ihre Kunden mit diesem Eintrag trotzdem auf dem neuesten Stand halten.

Da Google immer bemüht ist, Nutzer mit aktuellen und korrekten Informationen zu versorgen, haben Unternehmen derzeit zusätzliche Möglichkeiten. Restaurants oder Gastronomiebetriebe, die von der Corona-Krise betroffen sind, können im „Info“-Bereich Attribute wie „Zum Mitnehmen“, „Lieferdienst“ oder „Abholung vom Laden“ ergänzen. Der Google Support hält Sie dazu immer auf dem Laufenden.

Wer mehr zur Wichtigkeit eines Google My Business-Eintrags –  auch außerhalb der Krisenzeit – erfahren möchte, kann unser kostenloses Whitepaper downloaden. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie einen Google My Business Eintrag anlegen, Beiträge veröffentlichen und die Nachrichtenfunktion aktivieren können. Das Whitepaper erhalten Sie hier.

2. E-Mail Adresse und Instagram statt Online-Shop

Sie verfügen nicht über einen Online-Shop, Ihren Laden oder Gastronomiebetrieb können Sie aktuell auch nicht öffnen? Eingeschränkte technische und finanzielle Möglichkeiten bedeuten nicht, dass ein Verkauf nicht trotzdem weitergehen kann. Bieten Sie Ihren Kunden an, Bestellungen auch per E-Mail vorzunehmen. Ihre Stammkunden sind vermutlich mit Ihrem Sortiment oder der Speisekarte vertraut, sodass eine Bestellung ohne direkte Produktauswahl möglich ist. Möchten Sie Ihre Produkte einem breiteren Publikum präsentieren, können Sie einen Instagram-Business Account oder andere Social Media Kanäle als virtuelles Schaufenster nutzen. Zu viel Werbung kommt normalerweise nicht gut an, das ist klar. Aber gerade jetzt sind viele Verbraucher aktiv auf der Suche nach kleineren Unternehmen vor Ort, die Unterstützung benötigen. Erzählen Sie gerne Ihre Geschichte und werden Sie persönlich.

Das Trendhaus Zirndorf präsentiert seine Mode im Instagram-Feed und in den Stories. Über ein Video-Konferenz Tool ist sogar ein virtueller Rundgang durch den Laden möglich.

Besonders interessant könnten die neuen Instagram-Sticker „Essen bestellen“ und „Spenden“ für die Gastronomie sein. In den USA und Kanada sind sie bereits vorhanden, die weltweite Verfügbarkeit soll in den nächsten Wochen folgen. Wie die Sticker aussehen, können Sie sich hier ansehen.

Bieten Sie dagegen Dienstleistungen an, heißt es jetzt besonders kreativ zu werden, was die Vermarktung und Distribution angeht. Diese Hochzeitssängerin nimmt derzeit Wunschsongs mit personalisierten Nachrichten auf, die anschließend als Video verschickt werden können.

3. Lokale Initiativen nutzen: #supportyourlocal

 In fast allen Städten bilden sich aktuell oft sogar mehrere Initiativen, die sich solidarisch an die Seite kleiner Geschäfte und Unternehmen stellen, um diesen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Einen Überblick verschaffen Ihnen beispielsweise offizielle Städteseiten, lokale Tourismusorganisationen oder die Industrie- und Handelskammern. Besonders lohnt sich auch die Recherche auf Instagram. Oft verwendete Hashtags sind neben vielen anderen #supportyourlocal_(Ihr Städtename) oder #supportyourlocals_(Ihr Städtename). Viele dieser Initiativen sind gemeinnützig, verlangen kein Geld und freuen sich, wenn Sie durch Instagram-Postings auf Ihr Angebot hinweisen können. Ansonsten heißt es aufmerksam sein und der lokalen Community folgen, untereinander vernetzten ist jetzt hilfreicher denn je.

4. Was Sie nicht tun sollten: Die eigene Website offline nehmen

Neben den Dingen, die kleine Unternehmen jetzt tun sollten, gilt es in anderen Bereichen Geduld zu haben. Treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen, wenn es darum geht, Ihre Website zu deaktivieren oder offline zu nehmen. Denn dies könnte auch lange nach der Krise noch negative Auswirkungen auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Was Sie stattdessen tun können, hat Google in einer Reihe von Richtlinien und FAQ bekannt gegeben. Unsere Kollegen von vorlagen.de haben diese für Sie übersetzt und anschaulich zusammengestellt. Hier geht’s zum kostenlosen Download.

5. Kostenlos auf marktplatz-mittelstand.de registrieren

Unser letzter Tipp: Wir von marktplatz-mittelstand.de bieten speziell kleinen und mittleren Unternehmen, die Möglichkeit, Ihr Unternehmen kostenlos im Internet darzustellen. Öffnungszeiten können flexibel angepasst werden, wichtige Hinweise können jederzeit in der Unternehmensbeschreibung hinzugefügt oder entfernt werden. So erhöhen Sie Ihre Reichweite und sind für potentielle Kunden auffindbar, die in der Krisenzeit speziell nach mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern oder Selbstständigen suchen, die Sie mit einem Kauf oder einem Auftrag unterstützen können. Jetzt kostenlos eintragen!