Eine Neuigkeit von Ing. Büro Frh. von Haxthausen

Nachrüstung von Solaranlagen bei bestehenden Gebäuden

Die Nachrüstung von Solaranlagen oder PV-Anlagen bei bestehenden Gebäuden ist insbesondere vor dem Hinblick des Einsatzes von Klimageräten oder der Nutzung von Wärmepumpen besonders sinnvoll. Heiz- oder Kühlenergie kann dann, bei entsprechender Sonneneinstrahlung, ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energie gedeckt werden. Auch ist es besonders verlockend noch aktuelle Fördermittel für diese Art der solaren Nutzung zu erhalten. In der Regel wird dann die Montage als Gesamtangebot durch die beauftragte Firma durchgeführt. Vor der Montage gibt es jedoch einige Punkte zu bedenken, um die spätere Nutzung ohne Ärger zu genießen. Vor der Montage auf dem Dach sollte die Funktionsfähigkeit des vorhandenen Daches überprüft werden, da die Dachfläche unterhalb der Solaranlage dann später nicht mehr, oder nur sehr schwer wieder, zugänglich gemacht werden kann. Das betrifft insbesondere die Dachunterdeckung oder Unterspannung, die eindringendes Wasser in der Ziegelfläche schadlos als zweite Ebene ableiten kann. Auch sollte die Wärmedämmung der Dachflächen und insbesondere die Luftdichtheit des Gebäudes überprüft werden! Was in doppelter Hinsicht Sinn macht, da Lüftungs- und Wärmeverluste durch solare Erträge kompensieren zu wollen, Quatsch ist. Nur genau diese vorgenannten Punkte der Überprüfung macht ein Pauschalanbieter für Solaranlagen in der Regel nicht!!! Das liegt auch nicht in seinem Auftragsbereich. Bei Feuchteschäden am Dach des Gebäudes müssen dann die Module wieder entfernt werden und nach der Dachreparatur wieder neu montiert werden. AUF IHRE KOSTEN!! Auch können sich die Feuchteverhältnisse im Dachaufbau ungünstig verändern. Insbesondere bei Vordeckungen mit dampfdichten Bitumenbahnen ist die Trocknung der inneren Dachkonstruktion durch die zusätzliche Verschattung der Module behindert und es kann sich vermehrt Feuchte im Holz ablagern. Bei Neubauten wird diese Anforderung durch Simulationsprogramme (WUFI, Delphi o.ä.) berücksichtigt. Bei „Altbauten „ eben nicht. Sie sollten sich daher für den Einbau einer Solaranlage zusätzlich fachkundig beraten lassen um unnötige Kosten zu vermeiden! Besuchen Sie uns auf unserer WEB-Seite www.muenchen-bausachverstaendiger.de.

Erstellt am 06.08.2018 von

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